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Förderkreis Burkina Faso e.V.

Gründung und Entwicklung


Der Familienkreis St. Ulrich aus Rheinstetten-Mörsch hat im April 2004 den gemeinnützigen Förderkreis Burkina Faso e.V. gegründet. Wie kam es dazu?

Seit 1990 pflegt die Familie Volkmann eine Freundschaft mit einer Familie in Ouagadougou in Burkina Faso, dem ehemaligen Obervolta in Westafrika. Burkina Faso ist kein Touristenland wie etwa Südafrika, Ägypten oder Kenia, sondern ist noch Afrika pur - mit den Vorteilen der großartigen Gastfreundschaft und Freundlichkeit gegenüber Fremden, aber auch mit den unverkennbaren Einschränkungen eines armen Landes z.B. bei der Versorgung mit Wasser, Strom, im Schulsystem.

Im Januar 2003 haben Herr und Frau Volkmann die Familie Nana in Ouagadougou besucht. Herr Nana und seine Frau zeigten ihnen ihr Land und besuchten mit ihnen ihre Freunde. Sie konnten in viele Dinge des afrikanischen Alltags und Lebens Einblick nehmen, die einem normal Reisenden verschlossen bleiben.

Im Stammdorf Saponé der Familie Nana führte uns der traditionelle Dorfkönig, der dort Sambsin Naba genannt wird, durch seine Gemeinde. SAPONÉ liegt in der Nähe der Hauptstadt und besteht aus 5 Ortsteilen mit 4800 Einwohnern. Die Frage nach den dringendsten und wichtigsten Bedürfnissen, beantwortete der Dorfkönig schlicht mit: "Wasser !" Ja, mit Abstand ist Trinkwasser das Wichtigste! Für das tägliche Trinkwasser gehen die Dorfbewohner mehrere Kilometer zu den wenigen Brunnen, um einen Kanister Wasser zum Kochen und Trinken nach Hause zu tragen.

Deshalb hat der Förderkreis in einem ersten Schritt eine Brunnenanlage gemeinsam mit Fachpartnern vor Ort und den Dorfbewohnern von Saponé geplant und errichtet. In SAPONÉ wurde ein Komitee gebildet, welches die Verantwortung und Betreuung der Brunnenanlage übernimmt und die Entscheidung für weiterer gemeinsame Projekte trifft.

Der gemeinnützige Förderkreis ist offen für alle. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied und über jede -> Spende.